Bürgergesellschaftliches

 

Für mich ist die Bürgergesellschaft, auf den Punkt gebracht, eine kollektive Lebensform in einem Gemeinwesen, bei der die Menschen ihre Geschicke soweit wie möglich selbst gestalten und dem Staat nur das zur Regelung überlassen, was Einzelne um eines gedeihlichen, friedlichen und sozialen Zusammenlebens willen nicht alleine regeln können oder dürfen.  Im Gegensatz etwa zu einer sozialistischen Staatsform, in dem so viel wie nur möglich dem Staat überantwortet wird, weil nur so eine sozial gerechte, allen gleiche Lebenschancen sichernde Gesellschaftsordnung gewährleistet werden könne – für mich letzten Endes eine Verkrüppelung menschlichen Geistes, menschlicher Initiative, menschlichen Tatendrangs und des Menschenrechts auf Selbstbestimmung, kurzum ein Angriff auf die Würde des Menschen.  Vollkommen ist nichts auf der Welt, aber die individuelle, die menschliche Unzulänglichkeit bei der Selbsthilfe und der Nachbarschaftshilfe ist mir allemal das geringere Übel gegenüber den kollektiven, staatlichen Unvollkommenheiten. 

 

Aus dem unerschöpflichen Themenrepertoire zur Bürgergesellschaft haben mich in den letzten Jahren drei Bereiche besonders beschäftigt:

 

>  die Organisation gemeinnützigen Wirkens, vor allem die Stiftung als bei uns renommierteste Organisationsform auf diesem Feld, in ihrer Vielfalt und ihrer Unvollkommenheit;

 

>  Nachwuchsgewinnung für mehr freiwilliges ("ehrenamtliches") Engagement; 

 

>  Fundraising, um gemeinwohlorientes Wirken zu mehren!

 

Diese Themenbereiche dürften unsere Aufmerksamkeit auch in den nächsten Jahren noch intensiv beanspruchen. 

 

 

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